Welcher Beruf passt zu mir? (Die 5 Schritte Anleitung)

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In einer Welt, in der es mehr als 600 verschiedene Berufe gibt, ist es gar nicht so einfach die Frage zu beantworten: Welcher Beruf passt zu mir? – besonderes als junger Erwachsener nicht! Bei der Qual der Wahl kommen viele Fragen auf:

  • Was kann ich gut und wo liegen meine Stärken?
  • Soll ich studieren oder doch eine Ausbildung machen?
  • Können mir meine Lehrer oder Eltern helfen?
  • Soll ich einfach das Gleiche machen wie meine Freunde?
  • und viele mehr…
 
Eine Antwort auf diese Fragen zu finden, kann gerne ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen. Um Dir das Ganze zu erleichtern, lies Dir einfach diesen Artikel durch.

1. Der Rückblick, um den passenden Beruf zu finden

Du hast sicherlich schon mal das Sprichwort gehört: „Manchmal muss man einen Schritt zurück machen, um zwei Schritte nach vorne gehen zu können“. Dieses Sprichwort wortwörtlich zu nehmen ist das Erste, was wir machen. Bevor Du herausfindest, welcher Beruf zu Dir passt, schauen wir erst mal, was Du schon alles kannst und erreicht hast in Deinem Leben. Dazu gehören Schulabschlüsse, Lieblingsfächer, Hobbys, Praktika und andere berufliche Erfahrungen.

Von diesen ganzen Dingen, was gefiel Dir daran? Ist es, dass Du durch die Schule eine klare Struktur bekommen hast, dass Du im Praktika selbstständig arbeiten konntest, dass Du in Deiner Freizeit Deine künstlerische Ader ausleben kannst? Hinterfrag jede Antwort und arbeite dabei sehr detailliert – es wird später vieles erleichtern!

2. Deine Stärken

Nun gehen wir einen Punkt an, bei dem sich viele ein bisschen schwer tun – und das ist auch ok! In der Natur des Menschen ist es so, dass uns die Besonderheiten anderer Menschen schneller auffallen als unsere eigenen. Um die eigenen Besonderheiten genauso zu erkennen, braucht es Übung. Übung macht ja bekanntlich den Meister.
 
Aus diesem Grund frag Dich einfach mal spontan, was Du gut kannst. Liste alles auf, wo DU meinst, dass Du es gut kannst – wie das Andere sehen, ist gerade nicht so wichtig. So bekommst Du ein Gefühl dafür Dich einzuschätzen – wichtig, nicht überschätzen. Sobald Du das Erledigt hast, schau Dir die Punkte nochmal und sei stolz auf Dich. Das sind alles Punkte die DU gut kannst. Diese Punkte erweitern wir nun durch die Antworten der folgenden Frage: Was macht Dir Spaß?
Wenn Dir etwas Spaß macht, dann ist das nämlich auch eine Stärke von Dir. Daran denken die Meisten gar nicht. Es stimmt allerdings. Wenn uns etwas Spaß macht, dann können wir es in der Regel auch ganz gut. Eins schießt uns nur dann in den Kopf, was sehr hinderlich ist: Wir sehen es als zu „normal“ an und nicht als etwas besonderes…
Das ist ein sehr großer Fehler den wir machen. Wir verschenken dadurch unglaublich viel Potenzial. Daher sei stolz auf diese Punkte!
 
Wenn das Erledigt ist, dann haben wir das wichtigste geschafft. Wir haben ein sogenanntes Selbstbild von uns gemacht. Mit diesem Selbstbild siehst Du mal ganz klar, was Dir liegt, Spaß macht und wo ungefähr Deine Stärken liegen. Neben diesem Selbstbild gibt es noch das Fremdbild. Das Fremdbild geben Dir andere Menschen, in dem sie Dich beurteilen. Dieses Fremdbild ist wichtig, um auch ein Feedback zu bekommen, wie Du wahrgenommen wirst. Allerdings solltest Du erst Dein Selbstbild kennen, bevor Du ein Feedback von außen Dir herein holst. Holst Du Dir nämlich erst ein Feedback ein, dann wird Dich das Beeinflussen und Deine persönliche Beurteilung verzerren. Durch das Feedback anderer Menschen kommen häufig andere Punkt auf, mit denen Du im ersten Moment nicht gerechnet hättest.
 
Eine bewährte Strategie, um ein qualitativ hochwertiges Feedback/Fremdbild zu bekommen, ist, dass Du Menschen aus verschiedenen Bereich fragst – um genauer zu sein: Aus vier Bereichen:
  1. Familie
  2. Freunde
  3. Arbeit/Lehrer
  4. Verein
 
Aus jedem dieser Bereiche fragst Du genau eine Person, was sie glaubt, was Deine Stärken sind – am besten mit Beispielen. So bekommst aus verschiedenen Bereichen ein deutliches Feedback, was Du mit Deinem Selbstbild vergleichen und ergänzen kannst.

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3. Deine Interessen

Deine Interessen zu beachten ist sehr wichtig, wenn es um Deinen zukünftigen Beruf geht. Deiner Interessen zeigen schließlich, was Dich interessiert und daran solltest Du Dich orientieren. Machst Du das nicht und wählst einen Beruf, der nichts mit Deinen Interessen zu tun hat, dann kann ich Dir versprechen, dass Du früher oder später an dem Punkt sein wirst, an dem Du keine Lust mehr hast, zur Arbeit zu gehen. Am Anfang war mag alles interessant ein. Das liegt aber nur daran, weil alles neu für Dich ist. Kommt die Routine in Dein Leben, wird die Begeisterung verschwinden. Um das zu verhindern, schauen wir uns an, was Dich interessiert.

Dazu braucht Du Dir nur folgendes zu beantworten:

  1. Was sind/waren Deine Lieblingsfächer in der Schule?
  2. Welchen Menschen folgst Du auf Social Media und welche Inhalte posten sie?
  3. Was genau interessiert Dich daran? Ist es nur etwas, was Du gerade lernen musst oder nur oberflächliches Wissen brauchst? Oder möchtest Du von diesen Themen gerne alles bzw. vieles bin ins kleinste Detail wissen?
 
Mit der letzten Frage sortieren wir nochmal genauer aus, ob Du Dich wirklich dafür interessierst oder ob Du Dir momentan nur Wissen dazu aneignest, weil Du es gerade wichtig für Dich ist. Warum wir diese beiden Punkte unterscheiden, erklärt sich von selbst. Bei dem einen hast Du wirkliches Interesse und bei dem anderen nicht.

4. Deine Motivation

Allmählich neigen wir uns dem Ende zu und brauchen nur noch einen Punkt zu beantworten, um schlussendlich einen Beruf für Dich zu finden, der wirklich zu Dir passt. Das letzte Thema ist, das Thema Motivation.

Bei der Motivation ist es so, dass sie kommt und geht, wann sie möchte. Motivation kann somit als Gefühl bezeichnet werden: Ich fühle mich motiviert. Daher solltest Du nie entscheiden, ob Du etwas machst oder nicht, weil Du gerade motiviert bist oder nicht. Machst Du es immer davon abhängig, dass Du motiviert sein musst, dann wirst Du es selten wirklich machen. Die Motivation an sich kommt nämlich häufig erst dann, wenn Du es machst oder wenn Du fertig bist.

Trotzdem gibt es Punkte an der Motivation die Du beeinflussen kannst. Das ist einmal der Punkt „Ziele“ und einmal der Punkt „Dein Warum“. Bei dem Punkt Ziele ist klar, was Du machen musst. Schreib Dir ein Ziel auf, welches Du gerne erreichen möchtest. Den anderen Punkt „Dein Warum“ muss ich wahrscheinlich erst erklären.

„Dein Warum“ ist, kurz gesagt, Dein Antreiber. Diesen Antreiber findest Du heraus, wenn Du hinterfragst, warum Du etwas machst. Hier ein kleines persönliches Beispiel:

Mein Ziel ist es Dir zu zeigen, wie Du einen Beruf findest, der zu Dir passt. Mein Warum dahinter ist, dass ich Dir helfen möchte, weil ich damals vor den selben Herausforderungen stand.

Dein Warum kann also etwas sein, was Du verändern/zum guten ändern möchtest in Deinem Leben, im Leben anderer oder auf der Welt. „Auf der Welt verändern…“ gar nicht so einfach zu benennen, oder? Und genau deswegen widmen wir uns in meine Coaching Programm auch intensiv diesem Thema. Wir finden gemeinsam heraus, was Dich wirklich antreibt und sorgen dafür, dass Du einen Beruf findest, der optimal zu Dir passt und wo Du Dein Warum ausleben kannst.

Wenn es Dich interessiert, welcher Beruf wirklich zu Dir passt, Du wissen möchtest, was Dein Warum ist und Du gerne langfristig in Deinem Beruf glücklich werden möchtest, dann kannst Du Dich hier für ein kostenloses Beratungsgespräch anmelden.

5. Der Beruf, der zu Dir passt

Im letzten Schritt kombinieren wir alle zuvor beantworteten Fragen und finden heraus, welcher Beruf zu Dir passt. Dazu nimmst Du die fünf Stärken, die Dir am besten gefallen und fängst an zu brainstormen. Im Brainstorming fragst Du Dich, welcher Beruf am besten zu diesen fünf Stärken passt. Hier ist nicht wichtig, ob es realistisch ist oder nicht. Das wird erst im zweiten Schritt wichtig. Das Brainstorming kannst Du am besten auch mit zwei Freunden machen, die Dich gut einschätzen können.

Als zweites vergleichst Du dann, die drei besten Ergebnisse des Brainstormings, mit den restlichen gesammelten Informationen. Rückblick, Interessen und Motivation. und fragst: Was lässt sich am besten kombinieren und wo hab ich das beste Bauchgefühl.

Wenn Du gerne von mir begleitet werden möchtest, um Deine Orientierungslosigkeit endlich zu stoppen und den Beruf zu finden, der wirklich zu Dir passt, dann ist hier nochmal der Link zum kostenfreien Beratungsgespräch mit mir.

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