Bewerben mit schlechten Noten – so funktioniert es

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Das Studium oder die Schulzeit ist vorbei. Viele Tage, Wochen und Monate hast Du auf diesen Tag gewartet. Nun möchtest Du am liebsten direkt in den Beruf starten, aber mit dem Anblick auf Dein Zeugnis bist Du Dir gar nicht mehr so sicher, ob Du Dich mit den schlechten Noten überhaupt bewerben kannst…

Wie wichtig Noten für Unternehmen sind, ob sich bewerben trotzdessen lohnt und was Du konkret machen kannst, erfährst Du jetzt.

Wie wichtig sind Noten für Unternehmen?

Du durchstöberst die Stellenausschreibungen und findest Deinen Traumjob. Du denkst Dir: „Ja, darauf bewerbe ich mich!“. Du hast das Anschreiben und den Lebenslauf fertig, jetzt fehlt nur noch … das Zeugnis …! Der Blick auf die Noten reicht und die Zweifel kommen hoch. Aber keine Angst: Noten sind für Unternehmen nicht das wichtigste Auswahlkriterium. Ein unterdurchschnittliches Zeugnis öffnet zwar nicht direkt viele Türen, aber verschließt auch nicht alle! In einer Studie von StepStone.de ging hervor, dass gerade Mal 25% der Unternehmen Noten als ein wichtiges Auswahlkriterium werten.

Ich möchte ehrlich zu Dir sein!

Schlechte Noten sind schlechte Noten, da lässt sich nichts drehen! Und jeder kann sich denken, wenn jemand schlechten Noten aufweist, dann ist der erste Eindruck nicht perfekt – das kann ich Dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen. Wenn ich von einem Bewerber die Bewerbungsunterlagen überprüft habe und sie schlechte Noten aufgewiesen haben, dann hatte ich im ersten Moment kein gutes Gefühl – und ich versuche meine Vorurteile immer zur Seite zu schieben und jedem eine gerechte Chance zu geben. Aus diesem Grund kann es aber passieren, dass Du nicht so gute Chancen hast, wie Deine Mitbewerber und es doch eine formelle Absage gibt als eine Zusage. Mit dieser Info möchte ich nicht Dein Selbstvertrauen klein oder Dir Angst machen, sondern Dich auf den Boden der Tatsachen holen! Auf dem Boden der Tatsachen steht aber auch, dass, wie bereits gesagt, nur 25% der Unternehmen explizit auf die Noten achten. Für Dich heißt das, dass Du immer noch gute Chancen hast, auch wenn Du dich mit schlechten Noten bewirbst! Dabei ist nur eins wichtig: Dass Du Deine Chancen auch nutzt. Wie diese Chancen aussehen erkläre ich Dir jetzt.

Das überwiegt die schlechten Noten beim Bewerben

Wenn die Noten nicht das wichtigste Auswahlkriterium sind, was ist es dann? Heutzutage legen viele Unternehmen mehr Wert auf starke Soft Skills und passende Qualifikationen für den Beruf. Noten sind zwar wichtig, aber nicht alles. Daher steck den Kopf nicht direkt in den Sand, sondern fokussiere Dich auf Deine Stärken! Deine Karriere hat schließlich gerade erst begonnen.

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Was sind die gefragtesten Soft Skills?

Kurz gesagt: Kein Soft Skill ist besser als ein anderer. Jeder ist gleich viel wert. Gerade die Mischung aus einzelnen Soft Skills macht den Unterschied und das Thema so interessant, da jeder Mensch eine Vielzahl an Soft Skills besitzt. Daher lern Deine Skills kennen und erkenne den Wert Deiner Skills. Wenn Du diesen Wert erkannt hast und verkaufen kannst, dann haben Deine schlechten Noten beim Bewerben kaum noch Relevanz.

Selbstverständlich gibt es aber Soft Skills, die in der Arbeitswelt gern gesehen werden. Aktuell sind es folgende:

  • Flexibilität
  • Engagement
  • Selbstständigkeit
  • Teamfähigkeit
 

Schreibst Du diese in Deine Bewerbung, hast Du auf jeden Fall schon Mal gut Karten. Aber ich verrate Dir jetzt noch einen kleinen extra Tipp, mit dem Du das Ass aus Deinem Ärmel schüttelst:

Schau beim Bewerben in das Feld „Ihr Profil“ von der Stellenausschreibung. Dort stehen Soft Skills, die sich das Unternehmen besonders wünscht. Wenn Du diese in Deine Bewerbung mit hinein schreibst, werden Deinen schlechten Noten beim bewerben noch weniger Aufmerksamkeit geschenkt.

Schlechte Noten im Vorstellungsgespräch erklären

Auf dem Papier etwas so zu formulieren, dass sich gut und beeindruckend anhört, kann jeder. Wenn es dann aber ins Vorstellungsgespräch geht und Du Dich für Deine schlechten Noten rechtfertigen sollst, können schnell die Nerven flattern. Hier hast Du nämlich selten eine zweite Chance, um etwas anders auszudrücken. Gleichzeitig sieht der Personaler natürlich Deine Körpersprache und Mimik und kann leichter zwischen den Zeilen lesen. Daher gilt es optimal vorbereitet zu sein, wenn Das Thema angesprochen wird.

Wenn Das Thema angesprochen wird, gilt eins: Vermeide diese No-Go´s!

  • Sich versuchen rauszureden und zu lügen
  • Dem Professor oder jemand anderem die Schuld in die Schuhe schieben
 

Lügner und Menschen, die anderen die Schuld geben, möchte keiner um sich herum haben – auch Unternehmen nicht. Aus diesem Grund machst Du Dir mit diesen Antworten das Leben selbst nur schwer. Antworte stattdessen authentisch und ehrlich! Wenn Du hinter Dir und Deinen Noten stehst und sie erklären kannst, dann wirkt das auf den Personaler sogar positiv. Zudem hast Du die Möglichkeit auf Deine Stärken und Erfolge zu verweisen, damit der Fokus nicht mehr auf Deinen schlechten Noten liegt.

Hebe das beim Bewerben hervor!

Was in den USA schon lange Vorrang hat, gewinnt in Deutschland auch immer mehr an Ansehen: Erfahrung. Erfahrung wird das A&O – da kann wirklich keine Note mithalten! Wenn ein Unternehmen zwei Bewerbungen bekommt: Ein Bewerbung hat einen super Notendurchschnitt und die zweite hat nur einen normalen bis schlechten, weißt aber erstklassige Berufserfahrung auf in diesem Bereich, dann lass ich Dich jetzt dreimal raten, für wen sich das Unternehmen wohl entscheidet! Mit großer Wahrscheinlichkeit für den zweiten Bewerber. Das ist nämlich das, was Unternehmen wollen. Für sie heißt das, dass Du weniger Einarbeitungszeit brauchst, wodurch sich das Unternehmen etwas sehr wertvolles spart: Zeit – Zeit ist schließlich Geld! Daher kann ich Dir nur raten, wenn Du ständig Absagen auf Deine Bewerbungen bekommst oder Du Angst hast, dass Dich keiner nimmt wegen Deiner Noten, dass Du Dir durch Praktika, Werkstudentenjobs, Selbstständiger Basis etc. Erfahrung aneignest und Gas gibst!

Was ich Dir damit zusätzlich sagen möchte: Es gibt immer einen Weg! Das ist die Einstellung, die ich verkörpere und in Dir 24/7 erwecken möchte: Dass Du Dich von nichts im Berufsleben aufhalten lässt, Deinen Traumjob findest, glücklich wirst und mit Deinem Beruf auf diesem Planeten etwas positives bewirkst oder dahin veränderst! 

Karriere trotz schlechter Noten?

Du hast den Job und somit den Sprung geschafft! Wie geht es aber nun weiter? Sind schlechte Noten ein wahres Karriere aus oder sind sie nicht mehr von Bedeutung, wenn Du einmal im Berufsleben steht? Die Antwort, auf diese spannende Frage, habe ich Dir in einem weiteren Artikel ausführlich erklärt: Klick hier und Du landest direkt dort! 

Bis demnächst,

Dein Christoph

Christoph Korte, Berufscoach Münster, Berufsberatung Münster, Berufsberater Münster
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